Die Jügeren werden sich sicherlich nicht mehr an den Citroen 2CV erinnern. Letzte Woche habe ich die “Ente”, wie sie in Deutschland liebevoll genannt wurde, vor die Linse bekommen und gleich abgedrückt. Neben dem VW Käfer war die Ente wohl das Kultauto des vergangenen Jahrhunderts.
Über das Design des kleinen Franzosen kann man sicherlich streiten. Fakt ist, dass der 2CV bei ordentlicher Wartung ein robustes Fahrzeug war. Eine Kilometerlaufzahl von 300.000 Kilometern war da durchaus möglich.
Gerade unter Stunden war das “Geflügel” besonders wegen der geringeren Anschaffungskosten beliebt. Entweder fuhr man den Käfer oder die Ente. Heutzutage trifft man nur noch recht selten auf den Citroen 2CV. Zumindest im Straßenbild meiner Stadt. Gut möglich, dass es sie auf französischen Straßen häufiger zu sehen gibt.
Unvergessen sind auch die Enten aus den Louis de Funès-Filmen, die in der Regel recht zügig von Nonnen gefahren wurden. Darunter auch die doppelköpfige Ente. Leider ist es mir nicht gelungen ein entsprechendes Bild zu finden. Die doppelköpfige Ente wurde von zwei lustigen und recht attraktiven Nonnen gefahren. Doppelköpfig deshalb, weil keine von beiden rückwärts fahren konnte. Natürlich nur im Film. Also wurden zwei 2CV in der Mitte geteilt und die “Köpfe” miteinander verschweißt. So entstand eine Ente mit 2 Motoren, 2 Lenkern für 2 Nonnen. Musste einmal rückwärtz gefahren werden, übernahm einfach die andere Nonne das Steuer.